Wir, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), suchen eine(n)
Doktorandin/ Doktoranden (w/m/d) im Forschungsprojekt F2621 „Gelingende (differentielle) Arbeitssystemgestaltung für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen - Herausforderungen, Möglichkeiten und Bedingungen“
für die Gruppe 3.2 "Psychische Belastung und Mentale Gesundheit".
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Standort: Berlin
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Entgelt: E 13 TVöD
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Bewerbungsfrist: 21.06.2026
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Vollzeit/Teilzeit
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Einstellungszeitpunkt: 01.09.2026
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befristet für die Dauer von 36 Monaten nach dem Wissenschaftszeitvertrags-gesetz (WissZeitVG) mit der Möglichkeit der Verlängerung um 12 Monate
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). An drei Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 750 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Praxis sowie in gesetzlichen Aufgaben. Mit unserer DASA Arbeitswelt Ausstellung leisten wir zentrale Bildungs- und Vermittlungsarbeit an eine breite Öffentlichkeit.
Die Gruppe 3.2 befasst sich in Forschungsprojekten mit arbeitsbezogenen Determinanten mentaler Gesundheit und mit Maßnahmen betrieblicher Prävention. Im Forschungsprojekt F2621 werden mit Methoden qualitativer Feldforschung Herausforderungen, Möglichkeiten und Bedingungen gelingender Arbeitssystemgestaltung für Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen untersucht.
Ihre Aufgaben
- Qualitative Datenerhebung und Auswertung von Interview- und Fokusgruppendaten, Felderschließung
- Publikation der Studienergebnisse in nationalen und internationalen referierten Fachzeitschriften, Präsentation auf Fachtagungen
- Mitwirkung bei der Aufbereitung von Literatur im Themenfeld „Stay at Work“
- Mitwirkung bei der Planung, Durchführung und Dokumentation der Fachveranstaltungen
- Mitwirkung bei Aufgaben des Projektmanagements (z.B. Datenschutzkonzept, Ethikantrag, Dokumentationsaufgaben)
- Mitwirkung im Politik- und Praxistransfer
Ihr Profil
Erforderlich
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Uni-Diplom, mindestens 300 ECTS) im Bereich Psychologie, Soziologie, Rehabilitationswissenschaften/-pädagogik/-psychologie (mit Schwerpunkt Arbeitsgestaltung und Gesundheit), Soziale Arbeit (mit Schwerpunkt Arbeit und Gesundheit), Organisationswissenschaften (mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie), Gesundheitswissenschaften (mit Schwerpunkt Arbeit und Gesundheit)
- Fachkenntnisse zu Arbeits- und Organisationgestaltung
- Fachkenntnisse zu Strukturen und Instrumenten betrieblicher (Sekundär-)Prävention
- Ausgewiesene Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Auswertung qualitativer Forschungsvorhaben
- Erfahrungen in der Analyse qualitativer Forschungsdaten und der Anwendung gängiger Auswertungssoftware (z.B. MaxQDA)
- Hohes Maß an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie Organisationsgeschick
- Bereitschaft zur Promotion im Themenbereich des Forschungsprojekts
- Bereitschaft zu Dienstreisen
- Sehr gute Deutschkenntnisse (C2)
Wünschenswert
- Erfahrungen bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen
- Erfahrungen in betrieblicher Präventionspraxis
- Sichere Englischkenntnisse (B2)
Wir bieten
- Möglichkeit zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Kompetenzen in einem anspruchsvollen Forschungsprojekt
- Unterstützung einer Promotion im Themenfeld
- Zukunftsorientiertes, innovatives und gesellschaftlich bedeutendes Arbeitsfeld
- Flexible Arbeitszeit und ortsflexible Arbeitsmöglichkeit
- Moderne Arbeitsplatzausstattung, auch am häuslichen Arbeitsplatz
- Attraktives Entgelt mit Zusatzrente bzw. Besoldung
- Individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen
- Jobticket mit Arbeitgeberförderung (monatlich 23,28 Euro)