Wir, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), suchen eine(n)
Sozioökonomin/-en (w/m/d) im Bereich Chemikaliensicherheit
für die Gruppe 4.I.2 "REACH-Bewertungsstelle Arbeitsschutz"
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Standort: Dortmund
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bis E 14 TVöD
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Bewerbungsfrist: 24.11.2026
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Vollzeit/Teilzeit
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Einstellungszeitpunkt: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
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unbefristet
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). An drei Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 750 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Praxis sowie in gesetzlichen Aufgaben. Mit unserer DASA Arbeitswelt Ausstellung leisten wir zentrale Bildungs- und Vermittlungsarbeit an eine breite Öffentlichkeit.
Der Schutz der Arbeitenden vor Schädigungen durch Gefahr- und Biostoffe ist das zentrale Anliegen des Fachbereichs 4. Im Bereich 4.I liegt der Fokus in der Beschreibung, der Bewertung und dem Management von Risiken bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Hierbei arbeiten wir multidisziplinär auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Politikberatung, des Transfers in die betriebliche Praxis und der hoheitlichen Aufgaben zusammen. Unsere Themen vertreten wir auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Im Rahmen der REACH-Verordnung koordiniert die Gruppe 4.I.2 die Aufgaben im Fachbereich 4 der BAuA als "Bewertungsstelle für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten" nach Chemikaliengesetz.
Ihre Aufgaben
- Bewertung und selbstständige Durchführung sozioökonomischer Analysen im Rahmen der hoheitlichen Aufgaben, insbesondere der REACH Verordnung
- Koordinierung der fachlichen Beurteilung von Zulassungsanträgen und Beschränkungsdossiers aus Sicht des Arbeitsschutzes
- Bewertung und selbstständige Durchführung von Analysen der Alternativen für gefährliche Stoffe im Rahmen der hoheitlichen Aufgaben
- Wissenschaftsbasierte Politikberatung, insbesondere Beratung des BMAS u.a. bei der Grenzwertsetzung unter OSH und evtl. anderen regulatorischen Verfahren
- Durchführen von Recherchen im Themenfeld Substitution und sozioökonomischer Folgenabschätzung
- Weiterentwicklung und Anwendung von neuen Konzepten der Bewertung von Alternativen, wie z.B. Safe und Substainable by Design (SSbD)
- Identifizierung und Priorisierung von Handlungsmöglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten im Kontext der REACH-Verordnung, Batterie-Verordnung und OSH
- Transferaufgaben, u.a. Schreiben von Veröffentlichungen, Präsentation von Ergebnissen auf Veranstaltungen, Gremientätigkeit
Ihr Profil
Erforderlich
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Masterabschluss mit 300 ECTS) idealerweise mit einem sozioökonomischen Schwerpunkt (Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften oder mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften mit erforderlichen Kenntnissen auf dem Gebiet der Kosten-Nutzenanalyse und der sozioökonomischen Folgenabschätzung)
- Grundkenntnisse des nationalen Gefahrstoffrechts und der EU-Chemikalienregulierung (REACH-Verordnung)
- Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten und Fähigkeiten im Projektmanagement
- Hohes Maß an Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen
- Beherrschung der deutschen (Level C1) und englischen Sprache (mind. Level B2)
- Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen
Wünschenswert
- Erste Berufserfahrungen im Bereich der regulatorischen Umsetzung der REACH-Verordnung
- Erfahrungen in der Politikberatung und Gremienarbeit
- Wissenschaftliche Erfahrungen mit Kosten-Nutzenanalysen und sozioökonomischen Folgenabschätzung/ Gesetzesfolgenabschätzung
- Abgeschlossene Promotion
Wir bieten
- Zukunftsorientiertes, innovatives und gesellschaftlich bedeutendes Arbeitsfeld
- Flexible Arbeitszeit und ortsflexible Arbeitsmöglichkeit
- Moderne Arbeitsplatzausstattung, auch am häuslichen Arbeitsplatz
- Attraktives Entgelt mit Zusatzrente bzw. Besoldung
- Individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen
- Jobticket mit Arbeitgeberförderung (monatlich 23,28 Euro)