Wir, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), suchen eine(n)
Doktorandin / Doktoranden (w/m/d) zur Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur 15-Jahres-Längsschnittuntersuchung der Gutenberg-Gesundheitsstudie
für die Gruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen".
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Standort: Berlin
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Entgelt: E 13 TVöD
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Bewerbungsfrist: 23.08.2026
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Vollzeit/Teilzeit
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Einstellungszeitpunkt: 01.10.2026
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befristet für die Dauer von 36 Monaten nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) mit der Möglichkeit der Verlängerung um 12 Monate
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). An drei Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 750 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Praxis sowie in gesetzlichen Aufgaben. Mit unserer DASA Arbeitswelt Ausstellung leisten wir zentrale Bildungs- und Vermittlungsarbeit an eine breite Öffentlichkeit.
Die interdisziplinäre Fachgruppe 3.1 hat als Schwerpunkt den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die physischen und psychosoziale Arbeitsbelastungen und kardiometabolische Gesundheit bei Beschäftigten in der 15-Jahres-Längsschnittuntersuchung der Gutenberg-Gesundheitsstudie (Projekt-Nummer F2572).
Ihre Aufgaben
- Selbständige Bearbeitung von arbeitsepidemiologischen Fragestellungen in Absprache mit den beteiligten Wissenschaftlern der BAuA und im Austausch mit den beteiligten Kooperationspartnern zu Arbeitsbedingungen von erwerbstätigen Personen und der Arbeitsgestaltung zum Erhalt und die Förderung von Gesundheit
- Anfertigung einer Dissertation in den Themenfeldern des Forschungsprojektes, beispielsweise zu beruflichen Faktoren (psychosoziale und physische Belastungen, Arbeitszeit, Berufsbiografie) und zu Herz-Kreislauf- und/oder Stoffwechsel-Erkrankungen
- Mitwirkung bei der administrativen Betreuung und Projektkoordination des BAuA-Projekts F2572 im Rahmen der Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS)
- Eruieren von Fördermöglichkeiten weiterführender Projekte im Rahmen der GHS und ggf. Einwerbung von Drittmitteln
- Publikation von Forschungsergebnissen (national und international)
- Vorstellen der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Kongressen/ Publikation der Arbeitsergebnisse
- Identifizierung von weiterem Forschungsbedarf
Ihr Profil
Erforderlich
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitätsdiplom, mindestens 300 ECTS) im Bereich Arbeits- oder Lebenswissenschaften (z. B. Public Health, Epidemiologie, Arbeitswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaften, Medizin) oder vergleichbarer Fachrichtungen
- Absicht zur Promotion im Themengebiet des Projektes sowie Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
- Kenntnisse im Bereich Arbeitswelt, insbesondere in der Ätiologie und Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen sowie der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung, vorzugsweise mit Schwerpunkt auf kardiometabolische Gesundheit
- Erfahrung mit den statistischen Analysen von Forschungsdaten sowie in der Anwendung gängiger Software zur statistischen Analyse (z. B. STATA, R, SPSS)
- Deutschkenntnisse mindestens Niveau C1
- Englischkenntnisse mindestens Niveau B2
- Bereitschaft zu Dienstreisen
Wünschenswert
- Hohes Interesse an Fragestellungen zum Zusammenhang zwischen beruflichen Belastungen und Gesundheit
- Kenntnisse in der Aufbereitung und Analyse von Längsschnitt- und Querschnittdaten
- Erfahrung in der Durchführung epidemiologischer Studien
- Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit in einem interdisziplinären Team
- Wissenschaftliche Publikationserfahrung
- Begeisterungsfähigkeit für angrenzende und neuartige Themenfelder (z. B. Analyse von Bewegungsprofilen von Beschäftigten)
Wir bieten
- Zukunftsorientiertes, innovatives und gesellschaftlich bedeutendes Arbeitsfeld
- Flexible Arbeitszeit und ortsflexible Arbeitsmöglichkeit
- Moderne Arbeitsplatzausstattung, auch am häuslichen Arbeitsplatz
- Attraktives Entgelt mit Zusatzrente bzw. Besoldung
- Individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen
- Jobticket mit Arbeitgeberförderung (monatlich 23,28 Euro)
- Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen über Science+